Herzlich Willkommen auf den Webseiten unseres Vereines.


Ich wende mich heute in mehreren Funktionen bzw. mit verschiedenen Interessen an alle Gäste dieser Seiten. Ich weiß, dass seit 2017 bzw. offiziell seit 2018, sich meine Funktionen im Dresdner Kleingartenwesen stetig erweitert haben. Ich weiß, dass heute auf diese Seiten anders geblickt wird als noch vor einigen Jahren und, dass die Besucherzahlen nach oben gehen (nicht nur hier auf diesen Seiten, sondern auch in unserer Anlage). Umso mehr kann ich nun den Fokus auf das Dresdner Kleingartenwesen legen. Bleiben wir aber zunächst bei der "Geystraße", meinem Herzensprojekt, dass sich nun natürlich voll und ganz auch auf meine Dresdner Verantwortung ausdehnt.

2018 sagte ich offiziell "ja" und begann als erster Vorsitzender unseres Vereines KGV "Geystraße" e.V. Ich hatte mir einiges vorgenommen und wollte vor allem eines: etwas bewegen und auch manches verändern. Veränderung bedeutet, dass man Kenntnis eines Ist-Zustandes hat. Als Vereinsmitglied habe ich lange beobachtet, als Analytiker natürlich analysiert, sowie habe ich auch eine (höhere - bitte wertfrei) Ausbildung erhalten, um entsprechende Werkzeuge zu kennen und hatte ein brennendes Bedürfnis, es auch umzusetzen bzw. zu gestalten. Vor dem "Bewegen" kommt aber einiges anderes (das heißt, das geht nicht von heute auf morgen und erst recht nicht bei einem kleinen Verein. Im Hinterkopf hatte ich einen Umsetzungszeithorizont von 8 Jahren. Dieses 8-Jahres-Konzept habe ich auf Landesverbandsebene vorgestellt (24. Band "Der Schrebergärtner"). Stand heute sind die 8 Jahre um und bin trotzdem noch nicht ganz am Ziel. Hintergrund waren neue Tätigkeitsfelder, die an mich herangetragen worden sind. Das musste ich so in Kauf nehmen, habe nun aber die Aufgaben soweit verteilt, dass wir bis zu meinem 10-jährigen Vorstandsjubiläum alle Ziele erreichen werden.


Als Vorstand schaut man zurück, nach vorn und in die Gegenwart. Das heißt zum Beispiel bei Arbeiten für den Verein, in der Mitgliederbetreuung und -werbung oder bei der ehrenamtlichen Arbeit. Basis dieses Blickes ist für mich stets die Leidenschaft. Ich will das Brennen spüren, ich will das Brennen lenken. Dieses werde ich nun nicht nur in der "Geystraße" einfordern, sondern erwarte das von allen Führungskräften des Dresdner Kleingartenwesens. Ein wesentlicher Treiber ist hier Kreativität. Und die größte Freude für mich ist es, wenn diese Kreativität vom Vorstand über die Mitglieder (und ggf. auch anders herum) in den Verein hinein etabliert wird. Natürlich nur Kreativität im Sinne des Kleingartenwesens. Kreativität heißt für mich nicht ein mehr an Außergewöhnlichem, an Projektgärten usw., sondern aus der Enge der zur Verfügung stehenden Mittel und dem Gewöhnlichen und seiner Leiderschaft dafür, alles herauszuholen.


Was ist mir hier noch wichtig? Vielleicht eine kleine Gedankenkette, was ich unter einem (modernen) Verein verstehe:

  • Unter einem modernen Verein verstehe ich zunächst Zuhören, dann Umsetzen. Nahbarkeit ist mir hier wichtig (und vermisse es bei manch anderen Vereinen und rufe dazu auf, es doch einfach zu versuchen. Es schmerzt mich einfach und sehe es noch viel zu oft, wenn Vorsitzende, sich zu weit "erheben" und ihren eigentlichen Auftrag vergessen). Doch zurück zum Zuhören bzw. Umsetzen. Wichtig ist die Reihenfolge. Wenn wir Zuhören, hören wir zu. Wenn wir umsetzen, setzen wir um. Dazwischen gibt es nichts.
  • Zu einem modernen Verein gehört Nächstenliebe. Der Blick zu Parzellennachbarn steht an erster Stelle + Nachbarschaftshilfe und schnelle Klärung oder Vermeidung von Streitpotential. Danach folgt für mich der Blick zum Verein. Denn von hier bzw. von Vorstandsseite werden wir versuchen, bestmöglich für unsere Mitglieder zu agieren. Stärkung des "Wirgefühls" ist hier ein kostbares Ziel. Was ich z.B. nicht möchte, mich in egozentrischen Stundendiskussionen zu verlieren. Denn gerade unser Vorstand zeigt es mit hunderten von Stunden, dass wir bei solch einer Sicht, erstens nicht weiterkommen und zweitens die Leidenschaft für den Verein nicht ausgeprägt genug wäre ... Also zurück zum Thema Leidenschaft ...
  • Ein moderner Verein heißt für mich nicht WhatsApp, Facebook & Co. (Gründe gibt es hierzu viele). Aber es heißt für mich Vernetzung, Öffnung und Vernetzung zur Nachbarschaft und Optimierung im Sinne der modernen Medien. Nun gut, mittlerweile ist meine Verantwortung größer geworden, so dass auf einer höheren Ebene durchaus Verbindungen auch in dieser Art funktionieren, wenn es nicht übertrieben wird (und ich nicht derjenige bin, der hier ad hoc erreichbar sein muss).
  • Es heißt manchmal Kompromisse. Was anders ist eine moderne Gemeinschaft? Ich erwarte diese Fähigkeit genau aus diesem Grund und hoffe sehr, diese nicht anordnen zu müssen, wenn sie mehr als notwendig erscheint. Doch aus meinen Zeilen sollte vorsichtig genug beschrieben hervorgehen, wie es ausgeht, wenn eigene Kompromissunfähigkeit auf die Interessen einer Gemeinschaft stößt. Und ich werde es anordnen.
  • Ich schätze Ehrlichkeit, Offenheit und manchmal auch das direkte Wort (was -wenn es einem guten Ziel dient und es vorsichtig positioniert wird- auch mal etwas schmerzen darf). Auf der Ebene des Vorwurfs und des Hinter-dem-Rücken-Arbeitens kommt man niemals weiter. Bei Letzterem werdet ihr in mir sogar einen entschiedenen Gegenspieler haben und empfehle euch bereits hier, diese Mauer niederzureißen, um auf die Ebene der Gemeinschaft und der Fairness zurückzukehren.
  • Wenn der "Grove" in der Musik mitreißende und treibende Rhythmen beschreibt, so will ich mich dem nicht verwehren, wenn er bei unserem Verein in stets vielfältiger Art und Weise anklopft. Eine stetige Verschönerung der Anlage und eine weitere Verstärkung eines "Wir-Gefühls" ist hier vorrangig. Wenn also z.B. jemand auf mich zukommt und sagt, die Jugend von heute lässt sich nur schwer für das Kleingartenwesen motivieren, so erwarte ich nicht nur diese Aussage, sondern kreative Vorschläge, die sich dem "Grove", den die Jugend so sehr liebt, öffnet, ohne das Kleingartenwesen mit all seinen Vorgaben zu verletzen. Also, was können wir in unserem Verein ändern, dass dieser "Grove" erklingt? Wo kann ich hier selbst Unterstützung leisten? ...
  • Interesse für die Vorstandsarbeit und Mitgliedsarbeit bei uns und auch Interesse für die Arbeit in unserem Stadtverband. Wir haben bereits etliche Projekte und könnten schnellere Umsetzung erreichen, wenn uns noch mehr Mithilfe erreicht. Im Stadtverband ist das nicht anders. Hier spreche ich explizit nicht die an, welche uns bereits dutzende oder sogar hunderte Stunden mit ihrem Herzen und all ihrer Leidenschaft unterstützen, wofür wir sehr dankbar sind und uns zukünftig mit noch mehr Umsetzung und einem besseren Anerkennungssystem dafür bedanken wollen. Sondern ich versuche hier, allgemein Leidenschaft zu wecken bzw. dazu zu motivieren, einfach an etwas Größerem mitzuwirken.
  • nicht abschließend ....


Zurückschauend bin ich stolz auf unseren Verein. Schaue ich nach vorn, bin ich auf die Herausforderungen gespannt und freue mich auch weiter darauf, zu beobachten, zu analysieren und natürlich auf ein Mehr an Kreativität und, dass diese mehr und mehr nach außen erkennbar wird ...


Fragen?

Gerne Kontaktaufnahme bei uns vor Ort oder über die ausgewiesenen Kontaktmöglichkeiten auf unserer Homepage oder über die sonstigen bereits individuell bekannten Kontaktwege.

#gerneperdu


Auch in meinen anderen Funktionen bin ich nicht anders und freue mich auf eine starke Dresdner Kleingartengemeinschaft.

Ich freue mich ebenfalls, mit allen Unterstützern ins Gespräch zu kommen und in Verbindung zu bleiben.



Ihr Roberto Jurig

hier: 1. Vorsitzender Kleingärtnerverein "Geystraße" e.V.,


21.05.2026